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Nachrichtendienst für Historiker

Einladung zur Diskussion: Leistungsschutzrecht und Wissenschaft

LSRkleinAnfang diesen Jahres wurde zwischen Vertretern der Politik, der deutschen Presse, Lobbygruppen und Netzinitiativen eine hitzige Debatte um das sogenannte „Leistungsschutzrecht für Presseverleger“ (LSR) geführt. Zu den Befürwortern des LSR zählen der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Die seit Dezember 2010 bestehende Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL), wird unter anderem von Google,  dem Chaos Computer Club (CCC), Creatvie Commons  (CC), Wikimedia Deutschland und der Heinrich Böll Stiftung unterstützt. Auch wissenschaftliche Institutionen wie z.B. das Max-Planck-Institut für Immaterialgüter und Wettbewerbsrecht oder der Fachausschuss Urheber- und Medienrecht der deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) haben sich in diese Debatte eingemischt, Stellung bezogen und Kritik geäußert. Anfang März wurde das Leistungsschutzrecht für Presseverlger durch den deutschen Bundestag verabschiedet und wenige Wochen später durch den Bundesrat bestätigt.

Nach der Verabschiedung durch den Bundestag ist die Debatte um das umstrittene Gesetz, leiser geworden, aber keineswegs ganz verstummt. Im diesem Beitrag möchte ich daher zur Diskussion einladen: Zur Diskussion der Frage nach den Auswirkungen des LSR auf die „Wissenschaft“ – also Wissenschaftskommunikation im Netz und wissenschaftliche Arbeitspraxis im Netz und Allgemein.

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